Über die Wichtigkeit einer Reparaturbestätigung

8. August 2018
rb_admin

Kfz-Ingenieurbüro Boskovski in Düsseldorf
Nach einem unver­schul­de­ten Ver­kehrs­un­fall und damit ein­her­ge­hen­den Schä­den am eige­nen Fahr­zeug, ent­schei­det sich manch einer ledig­lich für eine Teil­re­pa­ra­tur oder für eine Repa­ra­tur in Eigen­leis­tung. War­um hier­bei den­noch die Aus­stel­lung Repa­ra­tur­be­stä­ti­gung essen­ti­ell wich­tig ist, erklä­ren wir im Fol­gen­den.

Kommt es zu einem unver­schul­de­ten Ver­kehrs­un­fall, haben Sie als Geschä­dig­ter das Recht selbst über den Umfang und die Art der Repa­ra­tur des beschä­dig­ten Fahr­zeugs zu ent­schei­den, nach­dem ein Sach­ver­stän­di­ger den ent­stan­de­nen Scha­den in einem Gut­ach­ten fest­ge­hal­ten hat. Neben einer voll­stän­di­gen Repa­ra­tur durch eine güns­ti­ge freie Werk­statt, ist sowohl eine Teil­re­pa­ra­tur und die Repa­ra­tur in Eigen­leis­tung mög­lich. Da Ihnen in die­sen Fäl­len die Scha­dens­sum­me aus­ge­zahlt wird, spricht man von einer fik­ti­ven Abrech­nung.

Unab­hän­gig von der getrof­fe­nen Ent­schei­dung kön­nen Sie bei einem erneu­ten Unfall­scha­den, bei dem die­sel­ben Fahr­zeug­tei­le betrof­fen sind, ernst­haf­te Pro­ble­me mit der Ein­schät­zung des neu ent­stan­de­nen Scha­dens bekom­men. Da sämt­li­che über eine Ver­si­che­rung abge­wi­ckel­te Fahr­zeug­schä­den in einem ver­si­che­rungs­über­grei­fen­den Infor­ma­ti­ons­sys­tem doku­men­tiert wer­den, könn­te die geg­ne­ri­sche Kfz-Ver­si­che­rung argu­men­tie­ren, dass der zuvor fik­tiv abge­rech­ne­te Scha­den des Unfalls nicht beho­ben wur­de und daher durch den neu­en Unfall kein Scha­den ent­stan­den ist oder der Alt­scha­den zumin­dest berück­sich­tig wer­den muss.

Da die Beweis­pflicht in sol­chen Fäl­len auf Ihrer Sei­te liegt, soll­ten Sie sich unbe­dingt nach jeder Repa­ra­tur in Ver­bin­dung mit einem begut­ach­te­ten Scha­den, eine soge­nann­te Repa­ra­tur­be­stä­ti­gung aus­stel­len las­sen. In die­ser wird doku­men­tiert, ob die Repa­ra­tur sach- und fach­ge­recht bzw. nur in Tei­len erfolgt ist. Repa­ra­tur­be­stä­ti­gun­gen wer­den eben­falls von unab­hän­gi­gen Sach­ver­stän­di­gen erstellt und müs­sen durch die geg­ne­ri­sche Kfz-Ver­si­che­rung bezahlt wer­den.

Neben der Funk­ti­on als Repa­ra­tur­nach­weis bei mög­li­chen künf­ti­gen Fahr­zeug­schä­den, dient es als Grund­la­ge um eine Nut­zungs­aus­fall­ent­schä­di­gung – hier­bei besteht zusätz­lich eine sechs­mo­na­ti­ge Wei­ter­füh­rungs­pflicht des Fahr­zeugs — und die Kos­ten für einen Miet­wa­gen gel­tend zu machen und kann im Zwei­fels­fall bei einem Ver­kauf des Fahr­zeugs dien­lich sein. Außer­dem ist der Nach­weis die Vor­aus­set­zung zur Ein­for­de­rung der Kos­ten, wenn das Fahr­zeug trotz Total­scha­den­ab­rech­nung repa­riert wird.

Für alle wei­te­ren Fra­gen zur Scha­dens­ab­wick­lung nach Ver­kehrs­un­fäl­len, ste­hen wir Ihnen als unab­hän­gi­ge Sach­ver­stän­di­ge ger­ne zur Ver­fü­gung. Wir freu­en uns auf Ihren Anruf.

–> Unver­bind­lich Kon­takt auf­neh­men

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